Jetzt buchen

Wir halten uns an die Vorgaben von Hotellerie Suisse

GÜTESIEGEL FAMILY DESTINATION

WER WIR SIND

Wir sind ein Schweizer Ferienort, der sich besonders gut für Familienferien eignet. Die touristischen Leistungsträger richten ihr Angebot gezielt auf die Bedürfnisse der Gästegruppe «Familie» aus. Wir setzen uns kontinuierlich mit dem Thema Qualität auseinander und richten ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit unserer Dienstleistungen.

WAS WIR WOLLEN

Unser Ziel ist es, den Kindern zusammen mit den Eltern oder Begleitpersonen einen Aufenthalt zu bieten, der ihren Wünschen und Bedürfnissen vollumfänglich entspricht. Die Familienfreundlichkeit steht im Zentrum unserer Anstrengungen und wird von allen unterzeichnenden Leistungserbringern wie auch von der einheimischen Bevölkerung unterstützt.

WIE WIR UNSER ZIEL ERREICHEN WOLLEN

Wir anerkennen die Qualitätskriterien des Gütesiegels FAMILY DESTINATION, die für alle ausgezeichneten Orte verbindlich sind und durch unabhängige Experten periodisch überprüft werden.

Dem Chefkoch über die Schulter geschaut

Es ist Sommer. Für uns die beste Zeit, das Aktiv Hotel & Spa Hannigalp in Grächen im wundervollen Schweizer Kanton Wallis zu besuchen und dort vor allem das Restaurant und die Küche genauer unter die Lupe zu nehmen. Jetzt, wo naturgemäss die Ski- und Wintertouristen weniger unterwegs sind, wimmelt es im Wallis und auch im Mattertal von Wanderern, Bergsteigern, Bikern und Kletterern. Dazwischen Familien, die hier die Erholung und Abwechslung in den Bergen suchen und dafür im Aktiv Hotel & Spa Hannigalp ihre gute Unterkunft gefunden haben.

 

Auch wir beziehen Quartier im Hotel, interessieren uns aber weniger für die grandiose Naturlandschaft rund um Grächen, sondern vielmehr für die kulinarischen Köstlichkeiten der Küche des Hotels. Schon viel haben wir im Internet darüber gefunden, wie toll hier das Essen ist und welche herzliche Atmosphäre im Restaurant herrschen soll. Und schon im Hotel erleben wir, mit welcher Begeisterung und mit wie viel Herzblut hier alle Mitarbeitenden bei der Sache sind. Schon heute Abend werden wir zum ersten Mal die Geschmacksvielfalt im Restaurant kosten dürfen und morgen haben wir einen exklusiven Termin mit dem Chefkoch des Hauses. Wir sind gespannt.

„Mini Beiz Dini Beiz“

Im gleichnamigen Wettbewerb hat die Küche des Aktiv Hotel & Spa Hannigalp im Jahr 2015 einen ersten Platz erreichen können. Nunmehr steht dieses Menü auf der Abendkarte und wird praktisch so etwas wie unser erster Test des guten Geschmacks sein. Unsere Plätze im Restaurant haben wir vorsorglich schon einmal mit der komfortablen Hannigalp App reserviert. Damit brauchen wir auch gar nicht lange zu warten und werden nach einer herzlichen Begrüssung direkt zu unserem Tisch im Panoramasaal geführt. Eine grandiose Aussicht ist das erste, was uns tief beeindruckt und begeistert. Kaum haben wir uns an diesen Eindruck gewöhnt wird schon unsere Bestellung aufgenommen und natürlich eine Empfehlung für die am besten passenden Getränke gegeben. Wir entschieden uns zum Essen für einen Petite Arvine aus dem Weingut Diego Mathier in Salgesch, was hier mehr oder weniger um die Ecke liegt. Regional mit internationalem Einfluss, das erleben wir schon auf der gut aufgestellten Weinkarte. Und wir erfahren, dass der Petite Arvine eine Weinrebe ist, die nur in wenigen Regionen noch gedeiht und auch nicht nachgezüchtet werden kann. Übrigens hält der Wein, was er verspricht. Eine dezent salzige Note im Abgang macht diesen Weisswein ebenso erfrischend wie einzigartig und könnte auch schon bald in unserem privaten Weinregal zu finden sein.

Nach vergleichsweise kurzer Wartezeit geht es dann mit unserem „Mini Beiz dini Beiz“ los. In gut getakteter Abfolge erscheinen das Mundner Safransüppchen mit echtem Schweizer Safran aus dem nahegelegenen Dörfchen Mund, das Walliser Lammkarree an Alpenkräutersosse mit gratinierten Kartoffeln und frischem Marktgemüse auf den Tisch. Angeboten wird das Ganze mit einem Ballon Muscat-Chardonnay Apéro Nevio. Wir bleiben aber lieber bei unserem Petite Arvine, was offensichtlich auch für den Service kein Problem ist. Alles ist absolut lecker, topp angerichtet und eröffnet uns jetzt schon den wahren Geschmack der Alpen.

Und weil Sommer ist, lassen wir uns noch die Eistorte „Surprice“ kommen und sind wahrlich begeistert. Derweil wird rund um uns geschlemmt und genossen und nicht weit weg zeigt der Flambier-Service des Hauses seine formvollendeteKunst, direkt am Tisch der Gäste. Ein wahres Feuerwerk, das den herausragenden Geschmack aus der Ferne nur erahnen lässt. Gut versorgt und mit einem nicht zu verleugnenden Glücksgefühl gehen wir auf unsere Zimmer und freuen uns schon jetzt auf das exklusive Treffen mit dem Chefkoch am morgigen Tag.

Von früh bis spät wird Qualität geliefert

Der nächste Tag beginnt am frühen Morgen. Nach der Morgentoilette gehen wir ins Restaurant und treffen zum reichhaltigen Frühstücksbuffet auch schon die ersten frühen Gäste. Offensichtlich sind wir nicht die einzigen, die mit den Hähnen aufgestanden sind. Warum auch eine so herrlichen Tag im Haus verbringen, wenn da draussen soviel Spannendes, Interessantes und Schönes wartet. Auf uns wartet der Chef de Cuisine, der uns exklusiv erlaubt, ihm und seinem Team in der Küche über die Schultern zu schauen. Und das machen wir gern.

Angekommen in der Küche empfängt uns schon geschäftiges Treiben. An der Anrichte klappern fröhlich die Tassen und Teller, das Besteck gibt seinen eigenen, metallisch hellen klang dazu. Tiefer in der Küche wird schon fleissig geschnippelt und gekocht und schon jetzt bekommen wir eine Ahnung davon, wie aufwendig es ist, in einem solchen Haus täglich frisch zu kochen.

Schon absolut in die Arbeit vertieft und trotzdem mit einem Lächeln im Gesicht empfängt uns der Küchenchef. Seine Empfehlung: „Bleibt mir einfach auf den Fersen, dann könnt ihr am besten erleben, was wir hier tun.“ Und so machen wir das auch. Sicherlich verfolgen wir den sympathischen Koch nicht auf Schritt und Tritt, sind aber ganz nah dran, wenn etwas Neues entsteht.

Während die einen Mitarbeitenden in der Küche noch mit dem Frühstücksbuffet beschäftigt sind, arbeiten die anderen schon an den Vorbereitungen der Mittagskarte und auch für den Abend wird jetzt schon vieles vorbereitet. Ein blick auf die Mittagskarte und Abendkarte verrät, dass hier gleich mehrere Gerichte und Menüs vorbereitet werden müssen, damit dann nach der Bestellung immer alles recht flott geht. Uns bleibt es ein Rätsel, wie man so etwas vernünftig kalkuliert. Aber auch das ist wohl Sache des Küchenchefs, der das wohl hervorragend versteht.

Noch bevor wir diesem beim Kochen zuschauen können, meldet sich eine Lieferung an. Frischer Käse aus der Schweiz und natürlich erntefrisches Gemüse von den Bauern aus der Region treffen ein, wollen geprüft, abgenommen und letztlich auch gut eingelagert werden. Einiges davon kommt gleich auf die Edelstahltische in der Küche. „Wir kochen alles frisch, was frisch zu haben ist.“ meint der Chef dazu und beginnt schon damit, verschiedene Gemüse zu sortieren und so vorzubereiten, wie sie später gebraucht werden.

Zwischen dem emsigen Treiben entdecken wir eine Gewürzmischung, die wohl auch aus der Region stammt. „Alpenhexe“ sieht nicht nur verpackt gut aus, sondern soll wohl auch eine verdammt gute Gewürzmischung aus dem Wallis sein, die perfekt zur Küche im Restaurant des Hannigalp passt. Weiss zumindest der Küchenchef und erinnert uns an die Walliser Kräutersosse vom gestrigen Abend. Und fleissig geht es immer weiter und jeder weiss, was er hier zu tun hat.

In nur ein paar Stunden sitzen schon die ersten Mittagsgäste am Tisch und dann muss alles Hand in Hand gehen. Während die einen den Süppchen, Salaten und anderen Vorspeisen noch den letzten Schliff verleihen, bereiten andere das Fleisch oder den Fisch vor, bevor diese in den Pfannen ihren letzten perfekten Auftritt erleben. Zwischendurch heisst es immer wieder, Geschirr bereithalten, schauen, dass die Getränke gut gekühlt sind und von allem ausreichend da ist. Und auch an die Desserts muss gedacht werden. Und immer wieder kommen noch ein paar verspätete Frühstücksgäste, für die aber auch das volle Programm am Buffet bereitstehen soll.

Nach dem Mittagsgeschäft zieht nicht etwa Ruhe ein. Praktisch geht es jetzt erst richtig los, denn jeder hier weiss, dass es am Abend im Restaurant und auf der Terrasse noch einmal rappelvoll werden kann. Also läuft das Prozedere vom Morgen weiter, nur einige Menüs haben sich geändert und sind sicherlich noch etwas aufwendiger.

Was uns begeistert ist, dass hier kaum vorgekochte oder anderweitig vorbereitete Ware verarbeitet wird. Frische ist das oberste Gebot in der Küche des Hannigalp, genau das, was uns auch schon am gestrigen Abend begeistert hat. Richtig dreht die Küche dann am Abend auf. Überall schmort und brutzelt irgendetwas. Teller werden liebevoll angerichtet und ein Essen nach dem anderen geht aus. Wir haben eigentlich schon fast den Grad der Erschöpfung erreicht, auch ohne viel getan zu haben. Wie muss es da den Leuten am Backrohr gehen? Die scheinen aber immer noch frisch und haben offensichtlich Spaß an der Arbeit. Kurzer Kommentar des Küchenchefs dazu: „Unser grösster Spass ist es, glückliche Gäste zu haben. Das treibt uns an, mehr nicht. Aber auch nicht weniger.“ Sagt´s und ist schon wieder mit dem nächsten Gericht beschäftigt.

Für uns wird es Zeit, den Tag ausklingen zu lassen. Auch wenn in der Küche noch immer fleissig gearbeitet wird, sitzen wir an unserem Tisch im Panoramasaal und geniessen neben der perfekten Aussicht ein Sommer Special aus der Küche. Geboten wird eine marinierte Geflügelbrust an kalter Currysosse mit Salatbouquet. Herz, wo könntest du glücklicher sein?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin